Logo: RTLVon Entwarnung kann beileibe noch keine Rede sein, aber immerhin kann die neue RTL-Soap "Alles was zählt" am Dienstag der dritten Woche endlich mal eine kleine Erfolgsmeldung verzeichnen. Erstmals seit dem Start ist ein deutlicher Zuschaueranstieg zu erkennen.

Nachdem sich die Zuschauerzahlen bislang relativ konstant zwischen 1,74 und 2 Millionen bewegten, schalteten am Dienstag nun 2,23 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ein. Auch der Marktanteil lag mit 9,5 Prozent beim Gesamtpublikum in Höhe des bisherigen Rekordwertes - der aber natürlich immer noch weit von zufriedenstellenden Werten entfernt ist.


Ein ähnliches Bild auch in der werberelevanten Zielgruppe: Erstmals sahen mehr als eine Million 14- bis 49-Jährige zu. Mit 1,17 Millionen Zuschauern aus dieser Altersgruppe erzielte "Alles was zählt" 13,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, 1 Prozentpunkt mehr als der bisherige Höchstwert, aber weiterhin weit unter dem RTL-Schnitt. Einen positiven Trend kann man bislang allerdings noch nicht erkennen: Am Vortag wurde mit 10,6 Prozent Marktanteil der bislang schlechteste Wert erreicht.

Allgemein war der Dienstag ein erfreulicher Tag für die täglichen Vorabendserien, denn auch die Sat.1-Telenovelas legten wieder zu. Nachdem das neue "Verliebt in Berlin" am Vortag mit 16,1 Prozent in der Zielgruppe ebenfalls einen Tiefstwert markierte, stieg der Wert am Dienstag wieder deutlich auf 17,7 Prozent an. Insgesamt schauten 3,22 Millionen Zuschauer zu und damit so viele wie seit der Auftaktfolge nicht mehr.

Auch "Schmetterlinge im Bauch" lag am Dienstag klar über Senderschnitt und holte 12,9 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe. Die Gesamtzuschauerzahl lag so hoch wie schon länger nicht mehr: 1,97 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sahen zu, der Marktanteil beim Gesamtpublikum betrug 9,4 Prozent.