Anfang des Jahres hat DuMont sein Kerngeschäft einem Review-Prozess unterzogen, sämtliche Zeitungen standen damals zur Disposition. Unter großem Getöse hat man zuletzt den Berliner Verlag an das Unternehmer-Paar Holger und Silke Friedrich verkauft. Nun gibt es zumindest auch für die Beschäftigten in Köln Gewissheit: Der Standort in der Domstadt bleibt bestehen, auch der "Express" und der "Kölner Stadtanzeiger" bleiben beim Unternehmen. Das hat der Verlag gegenüber "Meedia" bestätigt. 


Für die Mitarbeiter in Köln geht damit kurz vor Weihnachten eine lange Hängepartei zu Ende. Rund zehn Monate lang stand die Möglichkeit im Raum, dass sie an einen unbekannten Interessenten verkauft werden könnten. Das ist nicht der Fall, vorerst bleibt alles beim alten. So viel Glück haben andere DuMont-Mitarbeiter nicht. So ist die Zukunft für die Journalisten von "Hamburger Morgenpost" und "Mitteldeutsche Zeitung" weiterhin unklar. Hier soll es erst Anfang 2020 eine Entscheidung geben. 

"Im Rahmen der Portfolio-Überprüfung im Geschäftsfeld Regionalmedien hat DuMont eine Entscheidung für einen weiteren Standort getroffen: DuMont wird das Medienhaus in Köln fortführen. Für die Medienhäuser in Halle und Hamburg dauert der Prozess aktuell noch an. Nächste Ergebnisse werden voraussichtlich im Januar erwartet und dann umgehend kommuniziert", heißt es vom Verlag gegenüber "Meedia".